Sabine Bätzing-Lichtenthäler

deutsche Politikerin; ab Mai 2026 stellv. Ministerpräsidentin und Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend von Rheinland-Pfalz; ab Sept. 2024 Landesvorsitzende der SPD; Fraktionsvorsitzende der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag 2021-2026; Ministerin für Soziales in Rheinland-Pfalz Nov. 2014 - Mai 2021; Drogenbeauftragte der Bundesregierung 2005-2009; MdB 2002-2014; MdL ab 2016; SPD

* 13. Februar 1975 Altenkirchen/Westerwald

Herkunft

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, kath., wurde als einziges Kind eines Malers und einer OP-Schwester am 13. Febr. 1975 im rheinland-pfälzischen Altenkirchen/Westerwald geboren.

Ausbildung

Nach dem Abitur am Westerwald-Gymnasium Altenkirchen 1994 absolvierte B. eine Ausbildung im gehobenen, nichttechnischen Dienst zur Diplomverwaltungswirtin (FH) bei der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen.

Wirken

1997-1999 arbeitete sie zunächst im Sozialamt der Verbandsgemeinde Altenkirchen und war ab 1999 als Sachbearbeiterin und ab 2002 als Fachgebietsleiterin für die Organisation der EDV zuständig.

Politische Karriere in der rheinland-pfälzischen SPD

Politische Karriere in der rheinland-pfälzischen SPDMit 18 trat die aus einer eher konservativen, CDU-nahen Familie stammende und politisch durch die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl (1986) und die Anti-Atomkraftbewegung geprägte B. der SPD bei. Sie engagierte sich bei der Jugendorganisation der SPD (JUSOS) und war 1995-1997 Mitglied im JUSO-Kreisvorstand. Ab 1995 folgten diverse Ämter in den Ortsvereinen und Kreisverbänden ihrer Partei. 1999 wurde sie für die SPD Mitglied ...